In der Nacht vom 27. auf den 28. September fand eine ganz besondere Mondfinsternis statt. Kurz nach drei Uhr morgens bewegte sich der Mond in den Kernschatten der Erde. Etwa eine Stunde tauchte er für fast 70 Minuten komplett in den Erdschatten ein und färbte sich durch die Lichtstreuung an der Erdatmosphäre rot. Man nennt dieses Phänomen auch Blutmond.

Zwei Aspekte machten diese Mondfinsternis zu einem ganz speziellen Ereignis. Erstens stand der Mond sehr nahe an der Erde - ein sogenannter perigäischer Vollmond oder 'Supervollmond'. Dadurch erschien der Mond rund 15 Prozent grösser als am entferntesten Punkt seiner Bahn um die Erde. Zweitens handelt es sich um die letzte Mondfinsternis in einer sogenannten Tetrade. Damit sind vier aufeinander folgende totale Mondfinsternisse, welche nicht von einer partiellen Mondfinsternis unterbrochen werden. Dies kommt sehr selten vor.

Da die Finsternis in der zweiten Nachthälfte stattfand suchte ich einen Ort mit freier Sicht nach Südwesten, weg von störendem Streulicht und mit einer schönen Aussicht. Die Wahl fiel auf den hohen Kasten. Dass ich dann noch von drei Freunden auf diesem bitterkalten aber sehr eindrücklichem Abenteuer begleitet wurde, machte die Sache perfekt.

Wir fanden uns also auf dem Hohen Kasten ein und harrten in grosser Erwartung in der Kälte aus. Auf unseren Schlafsäcken bildete sich gar Eis! Der Hochnebel machte uns zwar etwas Sorgen, dank der kompetenten telefonischen Hilfe von Heissluftballon-Europameister Stefan Zeberli gewann aber der Optimismus. Immer wieder schaute der Vollmond durch den dichten Nebel.

Nach Mitternacht standen wir dann unter dem klaren Sternenhimmel. Auch die Sicht in Richtung Appenzell, zum Bodensee und ins Rheintal war fantastisch! Die starke Bise liess schnelle Wolkenschleier über die Berge ziehen. Als der Mond sich verfinsterte wurden die Sterne scheinbar noch heller. Fotografisch ist so ein Blutmond eine Herausforderung weil dieser nur sehr wenig Licht zurückstrahlt. Trotzdem sind tolle Bilder entstanden.

Am frühen Morgen haben wir einen überwältigenden Sonnenaufgang erlebt und dabei noch die drei Planeten Venus, Mars und Jupiter schön aufgereiht am Osthimmel entdeckt.

Falls Sie Interesse an der Verwendung eines der Bilder haben nehmen Sie bitte Kontakt mit mir auf. Die Panoramen sind teilweise über 250 Megapixel gross.

Wandern ist eine grosse Leiden­schaft, die ich mit meiner Frau teile. Die frische Luft, die Aussicht, die Ruhe und der scharfe Wind, der durch die Haare streicht - das ist Erholung pur!

So sind wir letzten Freitag bei milden Temperaturen etwa 1200 Höhen­meter von der Schwägalp über die Tierwis zum Säntis aufgestiegen. Die Wetter­prognosen waren gut mit etwas Gewitter­tendenz gegen Abend. In freudiger Erwartung auf spannende Wolken­formationen haben wir viel Foto­ausrüstung mit uns geschleppt. Es hat sich gelohnt - und wie!

Die Panoramen haben Auflösungen von bis gegen 120 Megapixel und der Detailgrad ist be­ein­druckend. Bei Interesse freue ich mich über Ihre Anfrage.

Volldampf voraus!

Schon zweimal durfte ich in den historischen Wagen des Vereins Historische Mittel-Thurgau-Bahn fotografieren. Erst durften wir die alten Wagen für ein Fotoshooting für Sabrina Sauder's Webseite nutzen und dieses Jahr war ich dann im Rahmen eines Hochzeitsfests als Passagier dabei.

Die Liebe zum Detail und die viele Zeit die von den Mitgliedern in den Erhalt der Fahrzeuge gesteckt wird ist beeindruckend. Ein Besuch im Locorama in Romanshorn oder eine Fahrt mit dem Dampfzug kann ich wärmstens empfehlen.

Nach dem Gottesdienst in der reformierten Kirche Weinfelden war die ganze Gesellschaft eingeladen mit dem Dampfzug des Vereins historische Mittel-Thurgau-Bahn nach Bischofszell zu fahren. Es ist immer wieder ein Highlight, wenn das frisch getraute Brautpaar mit Familie und Freunden gemeinsam unterwegs ist. Sofort entwickelten sich viele Gespräche und die Atmosphäre war sehr fröhlich. Das anschliessende Apéro wurde musikalisch umrahmt und der Bräutigam sang als einer von vielen Höhepunkten des Tages für seine Frau "marry you" und beeindruckte damit nicht nur sie, sondern alle Anwesenden. Anschliessend zog die Dampflok die vollen Wagen zurück nach Weinfelden und nach einem Foto-Stop im Haffter-Park begab sich die Gesellschaft für das Nachtessen ins Restaurant Traube.

Lieber Hampi, liebe Laura, wir wünschen Euch für Eure Zukunft das Allerbeste!

Rückblick Teil 4:

Ein fröhliches Hochzeitsfest Mitte Dezember trotz Kälte und heftigem Regen. Für die Fotos sind wir an die Wärme ausgewichen oder haben kurze Regenpausen genutzt. Bei diesem Wetter war die anschliessende Bootfahrt in die einbrechende Nacht fast etwas unheimlich. Aber das Brautpaar feierte mit Verwandten und Freunden fröhlich im warmen Innern des Schiffs 'Rhyspitz'.

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